{"id":2025,"date":"2020-11-10T16:50:49","date_gmt":"2020-11-10T15:50:49","guid":{"rendered":"https:\/\/guenthersteinmetz.com\/?p=2025"},"modified":"2021-04-10T16:58:20","modified_gmt":"2021-04-10T14:58:20","slug":"yves-beck-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guenthersteinmetz.com\/en\/yves-beck-2020\/","title":{"rendered":"Yves Beck, 2020"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"2025\" class=\"elementor elementor-2025\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-7167d564 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"7167d564\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-29a122c\" data-id=\"29a122c\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-531ea280 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"531ea280\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>19 Jul Stefan Steinmetz \u2013 Fleiss, Wille und Finetuning<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie jedes Jahr konnte ich den neuesten Jahrgang von Stefan Steinmetz verkosten.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kompetenz des Winzers, gro\u00dfe Weine zu produzieren, ist nicht mehr nachzuweisen. Es ist eine neue Ebene, die sich ihm er\u00f6ffnet, eine Ebene, auf der es nicht mehr ausreicht, sehr gut zu sein, sondern auf der man sich stets mit Perfektion auseinandersetzt.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p>Dies ist wohl die schwierigste Etappe f\u00fcr Stefan Steinmetz; die Erwartungen, die er in den letzten Jahren geweckt hat, voll zu erf\u00fcllen, d.h. noch besser zu sein als das, was ohnehin von ihm erwartet wird. Das Niveau der pr\u00e4sentierten Weine ist mehr als beruhigend, es ist buchst\u00e4blich faszinierend!<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>Brauneberger 2019<\/strong><br \/>Hellgelb mit gr\u00fcnen Reflexen. So viel Subtilit\u00e4t und Authentizit\u00e4t in diesem Bouquet mit u.a. blumigen und fruchtigen Noten. Es ist komplex und zeigt klassische D\u00fcfte mit Aprikosen, Pflaumen und Lindenbl\u00fcten, aber auch einen Hauch von Feuerstein. Am Gaumen ist der Wein leicht spritzig. Er hat Schwung, Rasse und eine sch\u00f6ne Aromatik, die die olfaktorischen Eigenschaften widerspiegelt. Die S\u00e4urestruktur ist perfekt integriert und unterst\u00fctzt die aromatische Intensit\u00e4t. Leicht salziges Finale, langer fruchtiger Nachklang. Jetzt bis 2034\u00a0<strong>91\/100<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>Brauneberger Juffer Auslese 2019<\/strong><br \/>Mineralische Noten, gefolgt von Nuancen von Safran und Korinthen. Am Gaumen beeindruckt der Wein durch seine Dichte, seine Eleganz und seine Frische. Er ist messerscharf, lebhaft, lieblich und von bestechender Klarheit und F\u00fclle. Was f\u00fcr ein gro\u00dfartiger Wein und welch eine hervorragende Symbiose zwischen all diesen Paradoxien. Salzig, rassig, lieblich, fruchtig und anhaltend im Abgang. 2025-2059\u00a0<strong>95-97\/100<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>Brauneberger Juffer Sonnenuhr Auslese 2019<\/strong><br \/>Goldgelb mit gr\u00fcnen Reflexen. Intensives, komplexes und facettenreiches Bouquet, das zu Beginn D\u00fcfte von Safran, Koriander und wei\u00dfem Pfeffer offenbart. An Fr\u00fcchten mangelt es nicht, und ich nehme erfrischende Zitrusnoten, aber auch Quittengelee wahr! Am Gaumen ist der Wein schmackhaft, saftig, s\u00fc\u00df, dicht und perfekt von seiner Struktur gest\u00fctzt. Welche Pracht, Klarheit und Geradlinigkeit! Ein Wein, der es versteht, Gelassenheit und Temperament zu vereinen! 2022-2052\u00a0<strong>94-96\/100<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>M\u00fclheimer Sonnenlay Kabinett 2019<\/strong><br \/>Gr\u00fcngelbe Farbe. Das Bouquet des Sonnenlays entfaltet sich langsam und zeigt klassische mineralische und fruchtige Noten mit Feuerstein, Mandeln und gelben Fr\u00fcchten. Mit etwas Luft nehme ich Ankl\u00e4nge von Aprikosen und Lindenbl\u00fcten wahr. Kurz gesagt, es ist komplex! Charmanter und saftiger Auftakt. Es gibt viel Frische, Charme und Rasse. Die gegenseitige Erg\u00e4nzung der verschiedenen Elemente ist perfekt und dieser Wein verlangt nach einem weiteren Glas. Er ist einladend, animierend und anhaltend im Finale. Jetzt bis 2029\u00a0<strong>91-92\/100<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>Piesporter Goldtr\u00f6pfchen 2019<\/strong><br \/>Helles Gr\u00fcngelb. Das Bouquet zeigt gleich wo es entlang geht mit klaren Definitionen! Ich nehme Feuerstein, in Bezug auf die Mineralik, wahr, gefolgt von Zitrusfr\u00fcchten, etwas Zitronengras, gr\u00fcnen Mandeln und Gew\u00fcrzen. Am Gaumen ist der Wein leicht spritzig, gut von seiner Struktur gehalten und angenehm saftig. Die S\u00e4ure wirkt im Hintergrund; sie sichert das R\u00fcckgrat perfekt ab und unterst\u00fctzt die langsam auftretende Aromatik, die das Finale ausgezeichnet pr\u00e4gt. Langer Nachklang. Jetzt bis 2037\u00a0<strong>91-93\/100<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>Piesporter Goldtr\u00f6pfchen Sp\u00e4tlese 2019<\/strong><br \/>Hellgelb mit gr\u00fcnen Reflexen. So viel Subtilit\u00e4t und Komplexit\u00e4t in dieser Nase, die w\u00fcrzige, blumige und fruchtige Noten aufweist. Ich bemerke etwas Safran, Pfirsiche und Feuerstein. Am Gaumen ist der Wein fein und leicht spritzig. Er verbindet auf wunderbare Weise Charme sowie Kraft und bildet eine Symbiose zwischen S\u00fc\u00dfe und S\u00e4ure. Es ist ein einladender, perfekt ausbalancierter und erfrischender Wein. 2023-2044\u00a0<strong>93-94\/100<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>Veldenzer Alte Reben 2019<\/strong><br \/>Helles Gr\u00fcngelb. Was f\u00fcr eine Definition und Pr\u00e4zision in diesem Bouquet. Herrliche Intensit\u00e4t mit \u00c4pfeln und Pfirsichen, gefolgt von Lindenbl\u00fcten und Orangenschalen Nuancen. Abschlie\u00dfend kommen auch D\u00fcfte von Feuerstein zur Geltung. Geschmacksvoller und rassiger Charakter im Gaumen. Wunderbare \u00dcbereinstimmung zwischen der Frucht und der Struktur, die den aromatischen Ausdruck unterst\u00fctzt und dem gesamten Gaumen Spannung verleiht. Viel Finesse und Zielstrebigkeit in diesem Wein. Anhaltender Nachklang. 2022-2039\u00a0<strong>91-93\/100<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>Wehlener Sonnenuhr Kabinett 2019<\/strong><br \/>Hellgelb mit gr\u00fcnen Reflexen. Das Bouquet dieses Kabinetts zeichnet sich durch Frische und fruchtige Noten aus. Ich nehme D\u00fcfte von Zitrusfr\u00fcchten und Mirabellen sowie w\u00fcrzige Nuancen mit wei\u00dfem Pfeffer wahr. Fruchtiger und rassiger Auftakt. Der Wein weist Spannung und eine wohltuende S\u00fc\u00dfe auf, die den gesamten Gaumen, gemeinsam mit der S\u00e4urestruktur, ausbalanciert. Fruchtiger, leicht salziger und erfrischender Abgang. Jetzt bis 2029\u00a0<strong>92\/100<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>Wiltingener Rosenberg \u2013 Alte Reben 2019<\/strong><br \/>Helles Gr\u00fcngelb. Sch\u00f6ne Fruchtintensit\u00e4t, gepr\u00e4gt von \u00c4pfeln, Mirabellen und Akazienbl\u00fcten. Am Gaumen ist der Wein fein, fruchtig und schmackhaft. Sehr sch\u00f6ne Definition von Balance, finessenreich mit eleganter Bitterkeit, die die aromatische Nachhaltigkeit unterst\u00fctzt. Eine sch\u00f6ne Einleitung in die Rieslingwelt, die die erfrischende und animierende Seite der Rebsorte hervorhebt. Jetzt bis 2029\u00a0<strong>90\/100<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>Wintricher Geierslay Auslese 2019<\/strong><br \/>Helles Gr\u00fcngelb. Welche Reinheit und Klarheit in diesem Bouquet! Er ist facettenreich und weist blumige, fruchtige und mineralische Noten auf. Mit etwas Luft wird er noch komplexer und wei\u00df die frische Seite ebenso wie kandierte Nuancen mit D\u00fcften von Orangenbl\u00fcten und Pfirsich hervorzuheben. Charmanter und rassiger Auftakt. Welch eine Balance zwischen Rasse und S\u00fc\u00dfe, zwei sehr sich erg\u00e4nzende Verb\u00fcndete. Der Wein ist spannungsvoll, ausdrucksstark und anhaltend im Finale. Er hat noch einige Jahrzehnte vor sich. 2023-2049\u00a0<strong>94-96\/100<\/strong><\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>19 Jul Stefan Steinmetz \u2013 Fleiss, Wille und Finetuning \u00a0 Wie jedes Jahr konnte ich den neuesten Jahrgang von Stefan Steinmetz verkosten. Die Kompetenz des Winzers, gro\u00dfe Weine zu produzieren, ist nicht mehr nachzuweisen. 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